Flachland
Der Ausdruck Flachland wird in der Geographie für Landformen mit geringer Reliefenergie und geringen Hangneigungen verwendet, die geomorphologisch etwa zwischen Ebene und Hügelland vermitteln. In dieser fachsprachlichen Bedeutung ist Flachland prinzipiell unabhängig von der Meereshöhe und kann demnach auch Hochländer prägen. Umgangssprachlich wird Flachland häufig gleichbedeutend wie Ebene verwendet, wobei die Abgrenzung zu nicht wirklich flachen Gebieten unscharf sein kann. Der Begriff Flächenland (i. S. v. Flächenstaat) hat keine Beziehung zu Flachland.
- ↑ „Flachland […] Gebiet mit geringen Höhenunterschieden, d. h. geringer → Reliefenergie bei gleichzeitig geringen → Hangneigungsstärken. Fehlen die Reliefunterschiede innerhalb des F. ganz, handelt es sich um eine → Ebene. […] Zum F. gehört sowohl das → Tiefland als auch das → Hochland. […]“ In: Hartmut Leser (Hrsg.) et al.: Diercke Wörterbuch Geographie. 16., völlig überarbeitete Auflage, Westermann, Braunschweig 2017, ISBN 978-3-14-100840-1, S. 252.
- ↑ „Flachland, Teil der Erdoberfläche, der nur geringe Höhenunterschiede aufweist; nach der Höhenlage wird zw. Tiefland (bis 200 m.ü.M.) u. Hochland unterschieden. ↗Ebene.“ In: Johannes Klein (Bearbeiter): Herder Lexikon Geographie. 10., neubearbeitete Auflage, Herder, Freiburg i. Br. 1990, ISBN 3-451-21753-8, S. 77.