Flamenpolitik

Als Flamenpolitik werden die Maßnahmen des Deutschen Reiches in Belgien bezeichnet, die Flamen während der Besatzungszeit im Ersten Weltkrieg und Zweiten Weltkrieg auf die deutsche Seite (Deutsches Reich, Österreich-Ungarn usw.) zu ziehen. Dabei wurde der Konflikt zwischen Flamen und Wallonen (Flämisch-wallonischer Konflikt) genutzt, insbesondere die Diskriminierung der niederländischen Sprache gegenüber dem Französischen.