Flender (Unternehmerfamilie)

Die Düsseldorfer Unternehmerfamilie Flender gehörte zur finanzkräftigen und einflussreichen Oberschicht der Stadt. Ihre Unternehmungen wurden von dem renommierten Bankhaus Trinkaus finanziert.

Der „Fabrikant“ und Fernhandelskaufmann Peter Johannes Flender (1730–1781) aus Kräwinklerbrücke war der Stammvater einer Linie dieser Familie, aus der später die Unternehmen Flender-Brückenbau, Flender-Bocholt und die Flender-Werft hervorgingen. Das bekannteste Mitglied der Familie war der Unternehmensgründer Hermann August Flender (1839–1882), Ur-Enkel von Peter Johannes Flender, Enkel von Johann Flender (1750–1817) und Sohn von Johann Friedrich Flender (1789–1857). Alfred Friedrich Flender (sen.) (1876–1939), ein Sohn von Hermann August Flender, verfügte vor dem Ersten Weltkrieg über ein Vermögen von zwei bis drei Millionen Mark. Alfred Friedrich Flender jun. (1901–1969) wurde mehrfach ausgezeichnet.

  1. Hugo Weidenhaupt (Hrsg.): Düsseldorf Geschichte von den Ursprüngen bis ins 20. Jahrhundert. Band 3: Die Industrie- und Verwaltungsstadt (20. Jahrhundert). Schwann, Düsseldorf 1989, ISBN 3-491-34223-6, S. 559.
  2. Hugo Weidenhaupt (Hrsg.): Düsseldorf Geschichte von den Ursprüngen bis ins 20. Jahrhundert. Band 2: Von der Residenzstadt zur Beamtenstadt (1614–1900). Schwann, Düsseldorf 1988, ISBN 3-491-34222-8, S. 543.
  3. Siehe zu diesem Klaus Winkelmann: Flender, Friedrich. In: Neue Deutsche Biographie. (NDB). Band 5. Duncker & Humblot, Berlin 1961, ISBN 3-428-00186-9, S. 242 (deutsche-biographie.de).
  4. Hugo Weidenhaupt (Hrsg.): Düsseldorf Geschichte von den Ursprüngen bis ins 20. Jahrhundert. Band 3: Die Industrie- und Verwaltungsstadt (20. Jahrhundert). Schwann, Düsseldorf 1989, ISBN 3-491-34223-6, S. 194, S. 559.
  5. Hugo Weidenhaupt (Hrsg.): Düsseldorf Geschichte von den Ursprüngen bis ins 20. Jahrhundert. Band 2: Von der Residenzstadt zur Beamtenstadt (1614–1900). Schwann, Düsseldorf 1988, ISBN 3-491-34222-8, S. 543, S. 562.