Flettner-Rotor

Der Flettner-Rotor ist ein der Windströmung ausgesetzter rotierender Zylinder. Er wirkt wie ein Segel und erzeugt durch den Magnus-Effekt eine Kraft quer zur Anströmung. Benannt ist er nach Anton Flettner, der ihn als Schiffsantrieb patentieren ließ.

Der Flettner-Rotor kommt vor allem bei Rotorschiffen zur Anwendung. Ein alleiniger Rotorantrieb ist grundsätzlich nicht möglich, da er bei fehlendem Wind keinen Vortrieb und auch keine Manövrierfähigkeit sichert.

Der Flettner-Rotor ist nicht mit dem Flettner-Doppelrotor des gleichen Erfinders zu verwechseln, einer Rotorkonfiguration für Hubschrauber.

  1. Patent DE420840C: Verfahren zur Erzeugung des Quertriebes an Quertriebskoerpern, z. B. an Segeln von Schiffen. Angemeldet am 29. Juli 1923, veröffentlicht am 4. November 1925, Anmelder: N. V. Instituut voor Areo- en hydro-dynamiek in Amsterdam.
  2. Patent US1674169A: Arrangement for exchanging energy between a current and a body therein. Angemeldet am 18. Juli 1924, veröffentlicht am 19. Juni 1928, Anmelder: Instituut voor Aero- en Hydro-Dynamiek, Erfinder: Anton Flettner.