Floitengrund

Floitengrund

Floitengrund von Süden, vorn das Floitenkees (mittig bis rechts), rechts mittig Östliche Floitenspitze, Kleiner und Großer Löffler (rechts oben), vorne mittig rechts Gigalitz, davor die Greizer Hütte, links oben Floitenkees mit Großem und Kleinem Mörchner, dahinter die Zsigmondyspitze, ganz links der Schwarzensteinsattel mit Schwarzensteinkees, im Hintergrund die Grinbergspitzen

Lage Tirol, Österreich
Gewässer Floitenbach
Gebirge Zillertaler Alpen
Geographische Lage 47° 3′ 49″ N, 11° 51′ 30″ O
Höhe 1000 bis 2000 m ü. A.
Länge 9 km

Der Floitengrund, auch die Floite oder das Floitental genannt, ist ein Seitental des Zemmtals in den Zillertaler Alpen (Tirol, Österreich).

Die dominierenden Berge des Floitengrunds sind der Große Löffler (3379 m), die Westliche Floitenspitze (3195 m) und der Große Mörchner (3285 m) am Ende des Tals, sowie der Floitenturm (2805 m), der Gigalitz (3002 m) an der Nordostflanke und die Zsigmondyspitze (3089 m) an der Südwestflanke des Tals. Durch den gesamten Floitengrund zieht sich der Wanderweg mit der Alpenvereins-Nummer 521. Am Talende auf etwa 1834 m Höhe (Brücke) trifft der Weg auf den Berliner Höhenweg. Dieser führt von der Nördlichen Mörchnerscharte (2872 m) aus dem Zemmgrund durch den Floitengrund zur Lapenscharte (2701 m) in den Stilluppgrund und erschließt die Greizer Hütte, die sich auf 2227 m im oberen Floitengrund befindet.

Seit 1969 findet jährlich der Steinbockmarsch statt. Dieser verläuft von Ginzling durch den Floitengrund, über die Mörchenscharte, durch den Zemmgrund zum Gasthof Breitlahner. Bei schlechtem Wetter wird nur von Ginzling durch den Floitengrund zur Greizer Hütte und zurück gegangen.

  1. Österreichische Karte 1:50.000. Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen Österreich, abgerufen am 29. Dezember 2024.
  2. Ortsverzeichnis 2001 Tirol (PDF; 3,1 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-46-3, S. 175.
  3. Alpenvereinskarte 35/2: Zillertaler Alpen – Mitte. 7. Ausgabe 2008.
  4. Floitental. In: naturpark-zillertal.at. Abgerufen am 7. Juli 2025.
  5. ginzling-dornauberg.at: Der 43.Steinbockmarsch (Memento vom 2. September 2011 im Internet Archive)