Diskette

Speichermedium
Diskette

Disketten in den drei Größen:
8″, 5¼″ und 3½″ (Zoll)
Allgemeines
Typ magnetischer Datenträger
Kapazität 80 KiB (8″)
bis 2880 KiB (3½″ ED)
Lebensdauer etwa 5 bis 30 Jahre
Größe 200 mm (8″-Diskette)
130 mm (5¼″-Diskette)
90 mm (3½″-Diskette)
80 mm (3″-Diskette)
Ursprung
Entwickler Alan Shugart (IBM)
Vorstellung 1969
Markteinführung 1971 (8″)
1976 (5¼″)
1983 (3½″)
Vorgänger Magnetband, Lochkarte
Nachfolger CD, MOD, PD, Iomega Zip, USB-Stick

Eine Diskette ist ein magnetischer Datenträger. Sein Grundbestandteil ist eine dünne, biegsame Kunststoffscheibe aus boPET. Diese ist mit einem magnetisierbaren Material beschichtet, meist Eisenoxid, dessen Speicherprinzip dem der Festplatte ähnelt. Anfangs nur von einer quadratischen Papphülle mit Lesefenster umschlossen, sind spätere Datenträger (ab 3½″) durch ein festes Kunststoffgehäuse mit Fensterverschluss besser geschützt. Die englische Bezeichnung „floppy disk“ oder kurz Floppy, was im Deutschen etwa „wabbeliger Scheibe“ entspricht, beruht auf der flexiblen Eigenschaft des Speichermediums, im Gegensatz zur hard disk („feste Scheibe“) eines Festplattenlaufwerkes (englisch hard disk drive).

Im Unterschied zur Festplatte schleift der Magnetkopf (Schreib-Lese-Kopf) bei einer Diskette direkt auf der beschichteten magnetisierbaren Oberfläche, was mit der Zeit zu deutlichem Abrieb führt und die dauerhafte Verwendbarkeit von Disketten stark einschränkt. Außerdem schleift die Magnetscheibe auch direkt an der umgebenden, fest im Laufwerk liegenden Hülle. Daher wird diese Hülle auf der Innenseite mit Teflon-beschichtetem (oder ähnlichem) Gewebe ausgestattet, um die Reibung zu minimieren.