Fluoreszenzradiographie

Fluoreszenzradiographie ist ein älterer Ausdruck für bildgebende Röntgenverfahren, die die durch Röntgenquanten ausgelöste Fluoreszenz einer Leuchtstoffschicht nutzen. Dazu gehören vor allem die klassischen Leuchtschirme, wie sie seit Ende des 19. Jahrhunderts üblich waren und mit Bildverstärkern auch heute noch in Durchleuchtungssystemen verwendet werden (im Englischen heißt die Röntgendurchleuchtung bis heute fluoroscopy). Auch Röntgenfilme wurden vor der Aufnahme in Kassetten mit fluoreszierenden Verstärkerfolien eingelegt, um die zur Schwärzung nötige Strahlendosis zu verringern.

  1. L. Ackermann, A. Bouwers, C. Carlsson, K. Dümmling, U. Goering, O. Haxel, R. Krebs, S. Ledin, K. Lidén, L. Lorentzon, G. A. Magni, H. Mergler, F. W. Spiers, H. Schleussner, M. P. Visser, F. Wachsmann, E. S. Wasser, E. Zieler, H. Vieten: Physikalische Grundlagen und Technik Teil 1 / Physical Principles and Techniques Part 1. Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-642-95042-1, S. 172 (google.de [abgerufen am 23. Januar 2025]).