Folketingswahl 2007
Die Folketingswahl 2007 am 13. November 2007 war die 67. Wahl zum dänischen Parlament, dem Folketing, nachdem Ministerpräsident Anders Fogh Rasmussen am 24. Oktober desselben Jahres zu Neuwahlen aufrief. Stimmberechtigt zur Wahl waren rund vier Millionen Personen. Sie fand in Dänemark und den autonomen Gebieten Färöer und Grönland statt, die je zwei Abgeordnete nach Christiansborg entsenden. In Dänemark selbst wurden 175 Abgeordnete gewählt, so dass das Folketing aus 179 Abgeordneten bestand. Es galt eine Sperrklausel von 2 %.
Trotz Verlusten wurde die Venstre vor den oppositionellen Sozialdemokraten erneut stärkste Kraft. Unter weiterer Tolerierung durch die Dansk Folkeparti gelang die Fortsetzung der Koalition mit Det Konservative Folkeparti in der Regierung Anders Fogh Rasmussen III. Größter Wahlgewinner im Vergleich zur Vorwahl war die Socialistisk Folkeparti, welche mit einem Plus von sieben Prozentpunkten zur viertgrößten Partei aufrückte. Die sozialliberale Radikale Venstre hingegen büßte einen bedeutenden Teil ihrer Wählerschaft ein.