Formannskapslovene

Die Formannskapslovene (Präsidialgesetze), auch bekannt als Lovene om Formandskaber i kjøbstæderne og paa landet (Gesetze über die Vorsteherschaft in den Marktstädten und auf dem Lande), waren zwei am 14. Januar 1837 sanktionierte norwegische Verfassungsgesetze, die ab dem 1. Januar 1838 in Norwegen die kommunale Selbstverwaltung einführten. Damit wurde „der große gesellschaftspolitische Durchbruch, der wirklich entscheidende Schritt zur Gründung einer modernen Selbstverwaltungsdemokratie […] vollzogen.“