Forsterit

Forsterit
Großer, dünntafeliger Forsterit auf Sanidin (kleine, farblose Kristalle)
mit Hämatit (rötliche Kristalle)
Allgemeines und Klassifikation
IMA-Symbol

Fo

Chemische Formel Mg2[SiO4]
Mineralklasse
(und ggf. Abteilung)
Silikate und Germanate
System-Nummer nach
Strunz (8. Aufl.)
Lapis-Systematik
(nach Strunz und Weiß)
Strunz (9. Aufl.)
Dana

VIII/A.04
VIII/A.04-010

9.AC.05
51.03.01.02
Kristallographische Daten
Kristallsystem orthorhombisch
Kristallklasse; Symbol orthorhombisch-dipyramidal; 2/m2/m2/m
Raumgruppe Pbnm (Nr. 62, Stellung 3)Vorlage:Raumgruppe/62.3
Gitterparameter a = 4,80 Å; b = 10,35 Å; c = 6,06 Å
Formeleinheiten Z = 4
Physikalische Eigenschaften
Mohshärte 7
Dichte (g/cm3) 3,275
Spaltbarkeit gut nach {001}, deutlich nach {010}
Bruch; Tenazität muschelig bis uneben
Farbe farblos, grauweiß, grün, gelb, gelbgrün bis schwarzgrün
Strichfarbe weiß
Transparenz durchsichtig bis durchscheinend
Glanz Glasglanz
Kristalloptik
Brechungsindizes nα = 1,636 bis 1,730
nβ = 1,650 bis 1,739
nγ = 1,669 bis 1,772
Doppelbrechung δ = 0,033 bis 0,042
Optischer Charakter zweiachsig positiv
Achsenwinkel 2V = 74 bis 90°

Forsterit ist ein häufig vorkommendes Mineral aus der Mineralklasse der „Silicate und Germanate“. Es kristallisiert im orthorhombischen Kristallsystem mit der chemischen Zusammensetzung Mg2[SiO4] und entwickelt meist tafelige bis prismatische Kristalle, aber auch körnige Aggregate.

Forsterit bildet mit Fayalit sowie mit Tephroit eine lückenlose Mischreihe, deren Zwischenglieder als Olivin bezeichnet werden.

  1. Laurence N. Warr: IMA–CNMNC approved mineral symbols. In: Mineralogical Magazine. Band 85, 2021, S. 291–320, doi:10.1180/mgm.2021.43 (englisch, cambridge.org [PDF; 320 kB; abgerufen am 5. Januar 2023]).
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