Fourieroptik

Die Fourieroptik (nach Jean Baptiste Joseph Fourier) ist ein Teilbereich der Optik, in dem die Ausbreitung von Licht mit Hilfe der Fourier-Analyse untersucht wird. Die Fourieroptik berücksichtigt die Wellennatur des Lichtes, vernachlässigt aber z. B. die Polarisation.

Die Fourieroptik beschreibt die Wechselwirkung von Lichtwellen mit optischen Systemen (z. B. Linsen, Blenden oder Gitter) durch die Anwendung der Fouriertransformation. Eine zweite Linse macht die Transformation der ersten Linse rückgängig. In der Brennebene der ersten Linse kann das Bild manipuliert werden. Durch Ausblenden können bestimmte Fourierkomponenten unterdrückt werden, wodurch eine Glättung der Bilder erreicht wird.

  1. Dieter Meschede: Optik, Licht und Laser. 3. Auflage. Vieweg + Teubner, Wiesbaden 2008, ISBN 978-3-8351-0143-2, S. 73.