Frankfurter Küche

Die Frankfurter Küche wurde 1926 im Rahmen des Projekts Neues Frankfurt von Ernst May initiiert und von der Wiener Architektin Margarete Schütte-Lihotzky entworfen. Sie gilt als der Urtyp der modernen Einbauküche.

Die Frankfurter Küche sollte sich auf die Funktion der Essenszubereitung beschränken und so praktisch-rational wie ein industrieller Arbeitsplatz gestaltet sein: Alle wichtigen Dinge sollten mit einem Handgriff erreichbar sein und mit einer Vielzahl von Gerätschaften die Arbeitsgänge verkürzt werden. Daher war die Küche sehr kompakt gehalten. Dies und die Möglichkeit, sie relativ preisgünstig in Serie herzustellen, kam den Erfordernissen von Mays groß angelegtem Wohnungsbauprogramm entgegen. Gleichzeitig stand die Frankfurter Küche für einen hohen Designanspruch.

  1. Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (Memento vom 27. Juni 2017 im Internet Archive), abgerufen am 8. Juli 2016
  2. Typisch Frankfurt, abgerufen am 28. Februar 2020