Französisch-Nordafrika im Zweiten Weltkrieg
Nach dem deutschen Sieg über Frankreich im Juni 1940 gehörte Französisch-Nordafrika mit Algerien, Tunesien und Marokko zunächst zu Vichy-Frankreich. Nach der Operation Torch (November 1942) übernahmen die Alliierten militärisch die Macht in diesen Ländern, ließen die zivile und französische Militärverwaltung aber in französischen Händen unter alliierter Kontrolle. Die deutsche Besetzung ganz Frankreichs am 11. November 1942 („Unternehmen Anton“) verschärfte die Situation, so dass sich in Nordafrika zwei französische Lager gegenüberstanden, geführt von den Generälen Giraud und de Gaulle. Unter alliiertem Druck verhandelten sie miteinander, de Gaulle setzte sich am Ende durch, weil er mehr Unterstützung aus der französischen Gesellschaft erhielt.