Freiberger (Pferd)
| Freiberger | |
|---|---|
|
Der elfjährige Freiberger Hengst Népal (Fremdblutanteil 50 %), Aufnahme aus 2003 | |
| Wichtige Daten | |
| Ursprung: | Franches-Montagnes (Jura), 15. Jahrhundert |
| Hauptzuchtgebiet: | Schweiz |
| Verbreitung: | hauptsächlich in der Schweiz |
| Zuchtverband: | Schweizerischer Freibergerverband (SFV), |
| Zuchtstandard: | Zuchtprogramm |
| Stockmaß: | 150–160 cm |
| Farben: | häufig Braune, Füchse, selten Rappen, wenig Abzeichen |
| Haupteinsatzgebiet: | Fahr- und Reitpferd, bevorzugtes Pferd der Schweizer Armee |
Der Freiberger ist die letzte ursprüngliche Schweizer Pferderasse und wird heute als leichtes Kaltblut oder schweres Warmblut bezeichnet. Die Wiege der Rasse befindet sich auf dem Hochplateau Freiberge (Franches-Montagnes) im Jura. Daher kommt auch die Kurzbezeichnung „FM“ für die Pferderasse. Die Bezeichnung „Freiberger“ für das Jurapferd erscheint in der Literatur erstmals 1898 in einem Buch von Josef Marek.
Heute werden Freiberger in den Kategorien Freiberger, Basisfreiberger und Urfreiberger gezüchtet. Die Unterschiede liegen vor allem im Anteil fremder Blutlinien (Araber, Warmblüter) und im Zuchtziel, also im angestrebten Aussehen und den Einsatzmöglichkeiten als Sport-, Freizeit- oder Arbeitspferd. Um für Klarheit zu sorgen, ist es heute üblich, bei jedem Freiberger Zuchtpferd den Fremdblutanteil (FB-%) anzugeben.
Hintergrundinformationen zur Pferdebewertung und -zucht finden sich unter: Exterieur, Interieur und Pferdezucht.
- Infoblatt zum Hengst Népal ( vom 2. April 2015 im Internet Archive)
- ↑ Infoblatt zum Hengst Népal ( vom 2. April 2015 im Internet Archive)
- ↑ Schweizerischer Freibergerverband (SFV), Fédération suisse du franches-montagnes (FSFM), Webseite
- ↑ Freiberger Zuchtprogramm (PDF; 0,2 MB)
- ↑ Dr. Josef Marek: Das Helvetisch gallische Pferd, Züricher & Furrer, Zürich 1898.