Freybrücke
| Freybrücke | ||
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| Bauarbeiten an der neuen Freybrücke, Stand: Januar 2018 | ||
| Offizieller Name | Freybrücke, bis 1913: Havelbrücke | |
| Nutzung | Individualverkehr | |
| Überführt | Heerstraße (Bundesstraße 2/5) | |
| Querung von | Havel, Havelseenweg der Tiefwerder Wiesen | |
| Ort | Berlin-Wilhelmstadt | |
| Konstruktion | Stahl-Bogenbrücke mit untenliegender Fahrbahn | |
| Gesamtlänge | 157,90 m | |
| Breite | 24,50 m | |
| Längste Stützweite | 80 m | |
| Lichte Höhe | 5,25 m ü. BWo | |
| Fahrzeuge pro Tag | 60.000 | |
| Baukosten | 33 Mio. € | |
| Baubeginn | 2015 | |
| Fertigstellung | Dezember 2017, Verkehrsfreigabe: 20. Dezember 2016 | |
| Planer | Wasserstraßen-Neubauamt Berlin | |
| Lage | ||
| Koordinaten | 52° 30′ 42″ N, 13° 12′ 11″ O | |
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Die Freybrücke ist eine Bogenbrücke im Ortsteil Wilhelmstadt des Berliner Bezirks Spandau. Sie überführt die Heerstraße (Bundesstraßen B 2/B 5) über die Havel und den Havelseenweg und verbindet Pichelsdorf mit der Halbinsel Pichelswerder. Das 157,90 m lange Bauwerk wird täglich von etwa 60.000 Autofahrern befahren.
Die ursprüngliche, 174 m lange Straßenbrücke aus den Jahren 1908–1909 ging auf Planungen des Bauingenieurs Karl Bernhard zurück. Diese alte Brücke wurde wegen erheblicher Schäden trotz ihres denkmalgeschützten Status aus wirtschaftlichen Gründen ab 2014 abgerissen. Der gleichnamige Neubau wurde im Dezember 2016 eröffnet.
Das zunächst als Havelbrücke bezeichnete Bauwerk erhielt 1913 auf Beschluss des Landkreises Osthavelland den Namen Freybrücke. Mit der Namensgebung sollte der „verdienstvolle Leiter“ des Baus der Döberitzer Heerstraße (der heutigen Heerstraße) geehrt werden, der Geheime Oberbaurat Adolf Frey.
- ↑ Endlich: Autos rollen wieder über Freybrücke. In: Der Tagesspiegel, 21. Dezember 2016; tagesspiegel.de
- ↑ Berliner Polizei sperrt baufällige Brücke. In: Berliner Morgenpost. 15. Januar 2014.
- ↑ Eintrag 09085598 in der Berliner Landesdenkmalliste
- ↑ Zentralblatt der Bauverwaltung, 33. Jahrgang 1913, Nr. 9 (vom 1. Februar 1913) Vermischtes. In: Zentralblatt der Bauverwaltung. Nr. 9, 1913, S. 71 (zlb.de).
- ↑ Diverse Internetseiten, wie beispielsweise diese (PDF) der Berliner Stadtverwaltung, geben irrtümlich an, die Brücke sei nach dem Schweizer Schriftsteller Adolf Frey benannt worden.