Frieden von Knäred

Der Frieden von Knäred (dänisch: Freden i Knærød, schwedisch: Freden i Knäred) war ein am 21. Januar 1613 unterzeichneter Friedensvertrag. Er beendete den Kalmarer Krieg (1611–1613) zwischen Dänemark-Norwegen und Schweden. Die Friedensverhandlungen kamen auf Initiative Englands zustande. Der Frieden wurde von König James I. von England und VI. von Schottland garantiert.

Der Vertrag wurde nach dem Dorf Knäred in Halland benannt, wo er auf einer Grenzbrücke im damaligen dänischen Halland unterzeichnet wurde. Der Frieden bedeutete, dass die Königreiche die während des Krieges eroberten Gebiete zurückgaben. Gemäß den Vertragsbedingungen gab Schweden Jämtland und Herjedalen an Norwegen zurück. Dänemark-Norwegen musste Borgholm, Kalmar und Öland an Schweden zurückgeben.

Infolgedessen musste Schweden auch das Älvsborg-Lösegeld in Höhe von einer Million Reichstaler zahlen. Dafür erreiche Schweden die Rückgabe der Festung Älvsborg. Das Lösegeld wurde 1619 gezahlt.

Zwischen Knäred und Markaryd wurde 1925 vom Hallands Kunstmuseum (Hallands konstmuseum) ein Gedenkstein errichtet.

  1. Freden i Knäred. Nordisk familjebok, abgerufen am 1. Juni 2019.
  2. Charles P. Kindleberger: A Financial History of Western Europe. Routledge, 2015, ISBN 978-1-136-80578-3 (google.de [abgerufen am 19. Januar 2026]).
  3. Gustavus Adolphus - Foreign Policy. In: History Learning Site. Abgerufen am 19. Januar 2026 (britisches Englisch).