Friedensdividende

Das politische Schlagwort Friedensdividende bezeichnet zum einen die Entlastung des Staatshaushaltes durch Senkung der Rüstungs- und Verteidigungsausgaben im Zuge von Abrüstungsvereinbarungen nach Ende des Kalten Krieges, zum anderen den möglichen gesellschaftlichen Wohlstandsgewinn, der durch anderweitige Verwendung dieser Gelder entstehen konnte bzw. kann.

  1. Die Friedensdividende: Enttäuschte Hoffnungen? – Wissenschaft & Frieden. In: Wissenschaft und Frieden. Informationsstelle Wissenschaft und Frieden e.V., August 1997, abgerufen am 13. Januar 2026.
  2. Tim Geiger: Friedensdividende: Abrüstung und der Wandel der Militärallianzen. In: Zwei plus Vier. De Gruyter, 2021, ISBN 978-3-11-072801-9, S. 143–160, doi:10.1515/9783110728019-009 (degruyter.com [abgerufen am 13. Januar 2026]).
  3. Wulf Herbert: Friedensdividende. In: Handbuch Frieden. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2011, ISBN 978-3-531-16011-5, S. 138–148, doi:10.1007/978-3-531-92846-3_9 (springer.com [abgerufen am 13. Januar 2026]).