Fußball-Bezirksliga Frankfurt/Oder 1970/71
| Bezirksliga Frankfurt/Oder 1970/71 | |
| Meister | BSG Stahl Eisenhüttenstadt |
| Aufsteiger | BSG Stahl Eisenhüttenstadt FSG Dynamo Frankfurt/Oder |
| Absteiger | ASG Vorwärts Storkow BSG Lokomotive Frankfurt/Oder |
| Mannschaften | 16 |
| Spiele | 240 |
| Tore | 1.003 (ø 4,18 pro Spiel) |
| Zuschauer | 137.874 (ø 574 pro Spiel) |
| Torschützenkönig | Hans-Dieter Großmann (FSG Dynamo Frankfurt/Oder; 33 Tore) |
| Platzverweise | 21 (ø 0,09 pro Spiel) |
| ← Bezirksliga Frankfurt/Oder 1969/70 | |
| ↑ DDR-Liga 1970/71 3 Staffeln der Bezirksklasse Frankfurt/Oder (Nord, Mitte und Süd) ↓ | |
Die Fußball-Bezirksliga Frankfurt/Oder 1970/71 war die 19. Austragung der vom Bezirksfachausschuss (BFA) Fußball Frankfurt/Oder durchgeführten Bezirksliga Frankfurt/Oder. Sie war die höchste Spielklasse im Bezirk Frankfurt/Oder und die dritthöchste im Ligasystem auf dem Gebiet des DFV.
Die BSG Stahl Eisenhüttenstadt sicherte sich nach dem Zwangsabstieg auf Grund des besseren Torverhältnisses gegenüber der FSG Dynamo Frankfurt/Oder und dem Titelverteidiger BSG Motor Eberswalde den Bezirksmeistertitel. Neben Eisenhüttenstadt stieg auch Frankfurt/Oder direkt in die übergeordnete DDR-Liga auf, die zur Folgesaison von zwei auf fünf Staffeln aufgestockt wurde.
In eine der untergeordneten Bezirksklassestaffeln stiegen nach acht Spielzeiten die ASG Vorwärts Storkow und nach zwölfjähriger Zugehörigkeit die BSG Lokomotive Frankfurt/Oder ab. Im Gegenzug stiegen zur Folgesaison die beiden Staffelsieger die SG Müncheberg (Staffel Mitte) als Bezirksliganeuling und die Zweitvertretung von Stahl Eisenhüttenstadt (Staffel Süd) nach Zwangsabstieg auf. Da die Zweitvertretung von der BSG Aufbau Schwedt als Sieger der Staffel Nord nicht aufstiegsberechtigt war und die BSG Traktor Biesendahlshof auf den Aufstieg verzichtete, stieg Vorjahresabsteiger BSG Aufbau Klosterfelde als Drittplatzierter auf.