Fußball-Bezirksliga Gera 1978/79
| Bezirksliga Gera 1978/79 | |
| Meister | BSG Motor Zeulenroda |
| Aufsteiger | BSG Motor Zeulenroda |
| Absteiger | BSG Chemie Kahla BSG Wismut Berga BSG Motor Hermsdorf II BSG Fortschritt Münchenbernsdorf |
| Mannschaften | 17+1 |
| Spiele | 272 |
| Tore | 885 (ø 3,25 pro Spiel) |
| Zuschauer | 71.863 (ø 264 pro Spiel) |
| Torschützenkönig | Hartmut Oehler (BSG Chemie Jena; 22 Tore) |
| Gelbe Karten | 413 (ø 1,52 pro Spiel) |
| Rote Karten | 31 (ø 0,11 pro Spiel) |
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| ↑ DDR-Liga 1978/79 3 Staffeln der Bezirksklasse Gera ↓ | |
Die Fußball-Bezirksliga Gera 1978/79 war die 27. Austragung der vom Bezirksfachausschuss (BFA) Fußball Gera durchgeführten Bezirksliga Gera. Sie war die höchste Spielklasse im Bezirk Gera und die dritthöchste im Ligasystem auf dem Gebiet des DFV.
Zwei Jahre nach dem Wiederaufstieg in die Bezirksliga sicherte sich die BSG Motor Zeulenroda ihren ersten Bezirksmeistertitel und stieg in die übergeordnete DDR-Liga auf. Der Titelkampf dieser Saison war durch den Dreikampf des künftigen Meisters mit dem Ligaabsteiger SG Dynamo Gera und dem Vorjahres-Vierten Eisenberg geprägt.
Die aus der Nachwuchsoberliga zurückgekehrte BSG Wismut Gera II wurde nicht in den normalen Spielbetrieb integriert, sondern spielte gegen jeden Teilnehmer zwei Mal in Pflichtfreundschaftsspielen.
Mit der BSG Traktor Frießnitz und der BSG Bekleidung Tanna gaben gleich zwei Gemeinschaften als absolute Neulinge ihre Visitenkarte erstmals in der höchsten Spielklasse des Bezirkes Gera ab.
In eine der untergeordneten Bezirksklassestaffeln stiegen nach jeweils acht Spielzeiten die BSG Chemie Kahla und die BSG Fortschritt Münchenbernsdorf sowie nach zwei Jahren die BSG Wismut Berga und die Zweitvertretung von Motor Hermsdorf als Vorjahresaufsteiger ab.
Im Gegenzug stiegen zur Folgesaison die drei Staffelsieger der Bezirksklasse in die Bezirksliga auf. Dies waren der Bezirksliganeuling die BSG Wismut Seelingstädt (Staffel A), der Vorjahresabsteiger Fortschritt Pößneck (Staffel B) und nach drei Spielzeiten die BSG Turbine Auma (Staffel C). Aus der DDR-Liga kehrte nach fünfjähriger Zugehörigkeit die BSG Motor Hermsdorf und die BSG Chemie Schwarza nach nur einer Saison zurück.