Fußball-Bezirksliga Halle 1963/64

Bezirksliga Halle 1963/64
MeisterBSG Chemie Buna Schkopau
AbsteigerBSG Traktor Cochstedt
BSG Traktor Plötzkau
BSG Motor Roßlau (St. Nord)
BSG Lokomotive Halle
BSG Motor Kretzschau (St. Süd)
Mannschaften28 (2 × 14)
Spiele364 (2 × 182) + 3 Play-off-Spiele
Tore1.183  3,22 pro Spiel)
Bezirksliga Halle 1962/63
DDR-Liga 1963/64
8 Staffeln der
Bezirksklasse Halle ↓

Die Fußball-Bezirksliga Halle 1963/64 wurde nach sieben Spielzeiten der Eingleisigkeit wieder zweigleisig ausgeführt und war die 12. Austragung der vom Bezirksfachausschuss (BFA) Fußball Halle durchgeführten Bezirksliga Halle. Sie war die höchste Spielklasse im Bezirk Halle und nach der Abschaffung der II. DDR-Liga wieder die dritthöchste im Ligasystem auf dem Gebiet des DFV.

In den Finalspielen um die Bezirksmeisterschaft standen sich der Vorjahresabsteiger aus der II. DDR-Liga die BSG Motor Köthen als Sieger der Staffel Nord und die BSG Chemie Buna Schkopau als Sieger der Staffel Süd gegenüber. Nachdem jeder sein Heimspiel mit 1:0 siegreich gestalten konnte, sicherte sich Schkopau mit demselben Ergebnis im Entscheidungsspiel den Bezirksmeistertitel und qualifizierte sich für die Aufstiegsrunde zur DDR-Liga. In dieser belegten sie in der Gruppe C den vierten Rang und verpassten den Aufstieg.

In eine der untergeordneten Bezirksklassestaffeln stiegen die Vorjahresaufsteiger BSG Traktor Cochstedt, BSG Traktor Plötzkau, BSG Motor Roßlau und BSG Motor Kretzschau sowie nach fünfjähriger Zugehörigkeit die BSG Lokomotive Halle ab. Im Gegenzug stiegen zur Folgesaison die beiden Erstplatzierten jeder Staffel aus der Bezirksliga-Aufstiegsrunde auf. Dies waren die Bezirksliganeulinge BSG Aktivist Mulde Nord Muldenstein, BSG Aktivist Beuna und BSG Traktor Osterfeld sowie nach zwei Spielzeiten die BSG Motor-Ost Halle. Aus der DDR-Liga kamen BSG Stahl MK Eisleben sowie BSG Chemie Wolfen dazu und aus der Oberliga-Reserverunde erfolgte die Eingliederung der Zweitvertretung vom SC Chemie Halle in die Bezirksliga.