Fußball-Bezirksliga Neubrandenburg 1961/62

Bezirksliga Neubrandenburg 1961/62
MeisterASK Vorwärts Neubrandenburg II
AufsteigerASK Vorwärts Neubrandenburg II
AbsteigerBSG Aufbau Anklam
ASG Vorwärts Spechtberg
ASG Vorwärts Prenzlau (St. 1)
BSG Lokomotive Waren-Rethwisch II
BSG Traktor Burg Stargard
BSG Traktor Lelkendorf (St. 2)
Mannschaften28 (2 × 14)
Spiele546 (2 × 273) + 3 Play-off-Spiele
 (davon 84 strafverifiziert)
Tore1.848  3,97 pro Spiel)
(ohne strafverifizierte Spiele)
Bezirksliga Neubrandenburg 1960
II. DDR-Liga 1961/62
4 Staffeln der
Bezirksklasse Neubrandenburg ↓

Die Fußball-Bezirksliga Neubrandenburg 1961/62 war die zehnte Austragung der vom Bezirksfachausschuss (BFA) Fußball Neubrandenburg durchgeführten Bezirksliga Neubrandenburg. Sie war die höchste Spielklasse im Bezirk Neubrandenburg und die vierthöchste im Ligasystem auf dem Gebiet des DFV.

Nachdem in den Jahren von 1955 bis 1960 das Spieljahr im Fußball mit dem Kalenderjahr identisch gewesen war, beschlossen die Funktionäre des DFV zum Jahr 1961, den Spielrhythmus wieder auf das alte System (Herbst-Frühjahr) umzustellen. Man hatte den Frühjahr-Herbst-Rhythmus ursprünglich von der Sowjetunion übernommen, wo dieser Spielrhythmus witterungsbedingt aufgrund der strengen Winter notwendig war. Da in der DDR jedoch nicht die gleichen klimatischen Gegebenheiten herrschten und der Rhythmus nicht mit dem Herbst-Frühjahr-Rhythmus der internationalen Europapokal-Wettbewerbe übereinstimmte, revidierte man schließlich wieder die Entscheidung. Wegen der längeren Spielzeit wurde in der Bezirksliga übergangsweise in einer Dreifachrunde gespielt.

In den Finalspielen um die Bezirksmeisterschaft standen sich die ASG Vorwärts Löcknitz als Sieger der Staffel 1 und die Zweitvertretung vom ASK Vorwärts Neubrandenburg als Sieger der Staffel 2 gegenüber. Nach zwei Unentschieden, sicherte sich Neubrandenburg mit einem 4:0 im Entscheidungsspiel den Bezirksmeistertitel und stieg in die übergeordnete II. DDR-Liga auf. Vizemeister Löcknitz nahm durch die Aufstockung der DDR-Liga an einer zusätzlichen Qualifikationsrunde zur II. DDR-Liga teil, in der die Mannschaft in der Staffel A den dritten Rang belegte und den Aufstieg verpasste.

In eine der untergeordneten Bezirksklassestaffeln stiegen die Vorjahresaufsteiger BSG Aufbau Anklam, ASG Vorwärts Spechtberg, ASG Vorwärts Prenzlau, die Zweitvertretung der BSG Lokomotive Waren-Rethwisch sowie die BSG Traktor Lelkendorf und nach vier Spielzeiten die BSG Traktor Burg Stargard ab. Im Gegenzug stiegen die drei Erstplatzierten der Bezirksliga-Aufstiegsrunde der Vorjahresabsteiger BSG Traktor Dargun, nach neunjähriger Abwesenheit die BSG Traktor Brüssow sowie der Bezirksliganeuling BSG Lokomotive Neustrelitz auf.