Fußball-Bezirksliga Rostock 1971/72

Bezirksliga Rostock 1971/72
MeisterBSG Schiffahrt/Hafen Rostock (1)
AufsteigerBSG Schiffahrt/Hafen Rostock
Absteiger(Staffel Ost)
BSG Lokomotive Stralsund
BSG Motor Gützkow
BSG Empor Ahlbeck
(Staffel West)
BSG Lokomotive Bad Doberan
SG Dynamo Rostock-Mitte
Mannschaften24 (2 × 12)
Spiele264
Tore847  3,21 pro Spiel)
Zuschauer42.500  161 pro Spiel)
TorschützenkönigRudi Wehnhardt
(TSG Wismar II; 24 Tore)
 Gelbe Karten224   0,85 pro Spiel)
 Rote Karten17   0,06 pro Spiel)
Bezirksliga Rostock 1970/71
DDR-Liga 1971/72
4 Staffeln der
Bezirksklasse Rostock ↓

Die Fußball-Bezirksliga Rostock 1971/72 war die 20. Austragung der vom Bezirksfachausschuss (BFA) Fußball Rostock durchgeführten Bezirksliga Rostock, der höchsten Spielklasse im Bezirk Rostock und der dritthöchsten im Ligasystem auf dem Gebiet des DFV. Sie wurde nach sieben Spielzeiten der Eingleisigkeit aus ökonomischen Gründen wieder zweigleisig ausgeführt.

In den Finalspielen um die Bezirksmeisterschaft standen sich die BSG Empor Saßnitz als Sieger der Staffel Ost und die BSG Schiffahrt/Hafen Rostock als Sieger der Staffel West gegenüber. Nach einem klaren 5:0-Heimsieg und einer 3:1-Auswärtsniederlage in Saßnitz sicherte sich Rostock den Bezirksmeistertitel und stieg direkt in die übergeordnete DDR-Liga auf.

In eine der untergeordneten Bezirksklassestaffeln stiegen direkt die Vorjahresaufsteiger BSG Motor Gützkow und BSG Empor Ahlbeck aus der Staffel Ost sowie die BSG Lokomotive Bad Doberan und die SG Dynamo Rostock-Mitte aus der Staffel West ab. Den fünften Absteiger ermittelten die beiden Tabellenzehnten in Entscheidungsspielen, in denen die BSG Lokomotive Stralsund aus der Ost-Staffel gegen die BSG Traktor Satow aus der West-Staffel unterlag. Im Gegenzug stiegen zur Folgesaison die Sieger der Bezirksklassestaffeln – die BSG Traktor Usedom-Stadt (Staffel 1) und die BSG Traktor Groß Stieten (Staffel 4) als Bezirksliganeulinge sowie nach zweijähriger Abwesenheit die BSG Motor Rostock (Staffel 3) – auf. Aus der Staffel 2 stieg der Zweitplatzierte, die ASG Vorwärts Dranske (Bezirksliganeuling), auf, da die Drittvertretung der ASG Vorwärts Stralsund als Staffelsieger nicht aufstiegsberechtigt war. Aus der DDR-Liga kamen nach nur einer Spielzeit die BSG Lokomotive Bergen und die BSG Einheit Grevesmühlen hinzu.