Fußball-Europameisterschaft 2024
| Fußball-Europameisterschaft 2024 | |
|---|---|
| UEFA EURO 2024 | |
United by Football. Vereint im Herzen Europas. | |
| Anzahl Nationen | 24 (von 55 Bewerbern) |
| Europameister | Spanien (4. Titel) |
| Austragungsort | Deutschland |
| Eröffnungsspiel | 14. Juni 2024 (München) |
| Endspiel | 14. Juli 2024 (Berlin) |
| Spiele | 51 |
| Tore | 117 (⌀: 2,29 pro Spiel) |
| Zuschauer | 2.681.288 (⌀: 52.574 pro Spiel) |
| Torschützenkönig | Cody Gakpo Harry Kane Georges Mikautadze Jamal Musiala Dani Olmo Ivan Schranz (je 3 Tore) |
| Bester Spieler | Rodri |
| Bester junger Spieler | Lamine Yamal |
| Gelbe Karten | 240 (⌀: 4,71 pro Spiel) |
| Gelb-Rote Karten | 2 (⌀: 0,04 pro Spiel) |
| Rote Karten | 4 (⌀: 0,08 pro Spiel) |
| Strafstöße | 12 (⌀: 0,24 pro Spiel) |
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Die Fußball-Europameisterschaft 2024 der Männer (offiziell UEFA EURO 2024) war die 17. Austragung des Wettbewerbes. Sie fand vom 14. Juni bis zum 14. Juli 2024 in Deutschland statt.
Zum dritten Mal wurden Spiele der Europameisterschaft auf deutschem Boden ausgetragen: Bei der EM 1988 war die Bundesrepublik Deutschland Gastgeber des Turniers; vier Spiele der multinationalen Euro 2021 wurden in München ausgetragen. Die Endrunde kehrte in den ursprünglichen Vierjahreszyklus zurück, nachdem sie 2020 aufgrund der COVID-19-Pandemie auf 2021 verschoben worden war.
Europameister wurde die spanische Nationalmannschaft, die sich im Finale im Berliner Olympiastadion gegen England mit 2:1 durchsetzte. Mit dem Gewinn des vierten Titels übertrafen die Spanier Deutschland mit drei Titeln und sind nun alleiniger Rekordeuropameister. Spanien qualifizierte sich durch den Sieg für das Finalissima 2025 gegen Argentinien, das sich bei der Copa América 2024 durchsetzte. Die Engländer verloren zum zweiten Mal in Folge nach 2021 das EM-Endspiel. Titelverteidiger Italien schied im Achtelfinale gegen die Schweiz aus.
Die Mannschaften aller drei DACH-Länder nahmen am Turnier teil. Die Nationalelf von Bundestrainer Julian Nagelsmann qualifizierte sich als Gruppensieger der Gruppe A für das Achtelfinale und erreichte nach einem 2:0-Sieg gegen Dänemark erstmals seit der EM 2016 wieder ein Viertelfinale. Dort schied das DFB-Team nach einer umstrittenen Entscheidung des Schiedsrichters mit 1:2 nach Verlängerung gegen den späteren Europameister Spanien aus. Die von Murat Yakin trainierte Schweizer Mannschaft wurde in der Gruppe A hinter Deutschland Zweiter und spielte im Achtelfinale gegen den amtierenden Europameister Italien. Durch einen 2:0-Erfolg erreichte sie das Viertelfinale, musste sich dort jedoch gegen England nach Elfmeterschießen geschlagen geben (5:3). Die österreichische Nationalmannschaft um Teamchef Ralf Rangnick wurde in der Gruppe D Gruppensieger und schied im Achtelfinale mit 1:2 gegen die Türkei aus.
Georgien erreichte bei seiner ersten Endrunden-Teilnahme durch einen 2:0-Erfolg gegen Portugal überraschend das Achtelfinale. Die Türkei spielte zum ersten Mal seit der EM 2008 wieder in einem Viertelfinale, schied dort allerdings mit 1:2 gegen die Niederlande aus.
- ↑ Finalissima fix: Wiedersehen zwischen Messi und Lamine Yamal? Abgerufen am 15. Juli 2024.