Fußball-Weltmeisterschaft 1954
| FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft 1954 | |
|---|---|
| Championnat du Monde de Football 1954 | |
| Anzahl Nationen | 16 (von 38 Bewerbern) |
| Weltmeister | BR Deutschland (1. Titel) |
| Austragungsort | Schweiz |
| Eröffnungsspiel | 16. Juni 1954 (Lausanne) |
| Endspiel | 4. Juli 1954 (Bern) |
| Spiele | 26 |
| Tore | 140 (⌀: 5,38 pro Spiel) |
| Zuschauer | 768.607 (⌀: 29.562 pro Spiel) |
| Torschützenkönig | Sándor Kocsis (11 Tore) |
| Platzverweise | 3 (⌀: 0,12 pro Spiel) |
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Die Endrunde der Fußball-Weltmeisterschaft 1954 (französisch Championnat du Monde de Football, italienisch Campionato Mondiale di Calcio) war die fünfte Ausspielung des bedeutendsten Turniers für Fußballnationalmannschaften und fand vom 16. Juni bis zum 4. Juli 1954 in der Schweiz statt. Es traten 16 Nationalmannschaften zunächst in Gruppen- und danach in Ausscheidungsspielen gegeneinander an.
Die Fußballweltmeisterschaft 1954 war die erste, die offiziell die Bezeichnung Fußball-Weltmeisterschaft trug. Erstmals wurden die Spiele direkt im Fernsehen übertragen; etwa 90 Millionen Menschen sahen die Begegnungen des Turniers vor rund vier Millionen Schwarz-Weiß-Fernsehern.
Außenseiter Deutschland gewann das Turnier nach einem 3:2-Sieg über die favorisierten Ungarn im Finale von Bern und wurde damit zum ersten Mal Fußball-Weltmeister. Für viele Deutsche erhielt das „Wunder von Bern“ Symbolkraft als ein Zeichen des Aufbruchs nach dem verlorenen Weltkrieg und den Entbehrungen der Nachkriegszeit. Im Spiel um den dritten Platz besiegte Österreich den Titelverteidiger Uruguay mit 3:1. Vize-Weltmeister Brasilien scheiterte, wie auch der Gastgeber, im Viertelfinale.
Torschützenkönig des Turniers wurde mit elf Treffern der kopfballstarke ungarische Stürmer Sándor Kocsis.
Mit Jenő Buzánszky starb am 11. Januar 2015 der letzte Finalteilnehmer der ungarischen Mannschaft. Der letzte Spieler der deutschen Nationalmannschaft, Horst Eckel, starb am 3. Dezember 2021.
- ↑ ¿Quiénes son los equipos que irán a Suiza? (PDF; 969 kB) (spanisch) in Mundo Deportivo vom 30. Mai 1954, S. 4; abgerufen am 21. Januar 2012.
- ↑ Kocsis in Ungarn beigesetzt | Fußball | International | SPORT1.de. 24. November 2012, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 24. November 2012; abgerufen am 8. Januar 2025. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
- ↑ Buzánszky gestorben: Der Letzte aus Ungarns Wunder-Elf ist tot. In: Spiegel Online. 12. Januar 2015, abgerufen am 29. Oktober 2015.