Funküberwachung
Bildlegenden unten angeordnet
Sensoren (in der weißen Kuppel) auf dem Titlis (2019)
Erfolgreiche Aktion der Zürcher Polizei gegen Schwarzsender (1968)
Funküberwachung ist die Erfassung, Ortung und Auswertung elektromagnetischer Aussendungen durch die zuständige Regulierungs- bzw. Konzessionsbehörde.
Der Zweck ist es, die Befolgung von Vorschriften über Funkaussendungen zu überwachen und elektromagnetische Störungen zu beheben. Es ist die zivile Form der signalerfassenden Aufklärung (SIGINT), wie sie vom Militär und von Nachrichtendiensten betrieben wird.
Wird das „Abhören“ von Frequenzbändern, beispielsweise des Kurzwellenbandes (3–30 MHz), durch Privatpersonen, wie Kurzwellenhörern oder Funkamateuren, als Hobby durchgeführt, dann spricht man eher von Funkbeobachtung.