Güterbahnhof Altona
Der Güterbahnhof Altona war für die damals selbständige preußische Stadt Altona / Elbe und später auch für das mit Altona vereinigte Hamburg ein bedeutender Knotenpunkt für den Güterverkehr und ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Von den Güterbahnhöfen der nach 1937 zu Hamburg eingemeindeten umliegenden Städte war der Güterbahnhof Altona der zweitgrößte nach dem Hamburger Hauptgüterbahnhof. Der letztere befand sich auf dem Gelände des vormaligen „Hannöverschen“ bzw. „Venloer“ Bahnhofs im Gebiet südlich des Hauptbahnhofs im Hamburger Hafen und wurde mit Einweihung des Hauptbahnhofs 1906 als Personenbahnhof abgelöst.
Der Altonaer Güterbahnhof umfasste letztlich eine Fläche von etwa 100.000 Quadratmetern und war bis 1996 in Betrieb. Die Fläche wurde im Rahmen des Städtebauprojektes Mitte Altona zum größten Teil mit Wohngebäuden, einer Schule und einem Park zwischen Harkortstraße und „Quietschkurve“, einer langgestreckten Bahnbrücke über die ehemaligen Freiladegleise, überbaut.
- ↑ Anne Frühauf: Die Bauwerke des Schienenverkehrs in Hamburg. Christians, Hamburg 1994, ISBN 3-7672-1205-6.