GIZ-Haus

Das GIZ-Haus am Reichpietschufer 20 im Berliner Ortsteil Tiergarten wurde 1912–1913 nach einem Entwurf des Berliner Architekten Paul Karchow als Wohn- und Geschäftshaus für die Transatlantische Güterversicherungs-Gesellschaft errichtet und steht unter Denkmalschutz. Ab 1939 nutzte die Auslandsabwehr der Wehrmacht unter Admiral Wilhelm Canaris das Bauwerk, weswegen es heute auch als Canaris-Haus bekannt ist. Es gibt allerdings keine Belege, dass Canaris selbst in dem Haus residierte.

Nach Umbau durch die Architektin Elisabeth Rüthnick war das Gebäude ab 2001 Sitz der Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) und wird seit 2011 von dem Nachfolgeunternehmen Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) genutzt. Es wird als Baudenkmal in der Denkmalliste geführt.

  1. Jürgen Tietz: GTZ-Haus Potsdamer Platz Berlin. Stadtwandel-Verlag, Berlin 2001, ISBN 3-933743-72-9, S. 3.