Glucagon-like Peptide 1
| Glucagon-like Peptide 1 | ||
|---|---|---|
| Eigenschaften des menschlichen Proteins | ||
| Masse/Länge Primärstruktur | 37 Aminosäuren | |
| Präkursor | Präproglucagon | |
| Isoformen | 30/31 Aminosäuren | |
| Bezeichner | ||
| Gen-Name | GCG | |
| Externe IDs | ||
| Vorkommen | ||
| Homologie-Familie | Hovergen | |
Das Peptidhormon Glucagon-like Peptide 1 (GLP-1) ist neben GIP das bedeutsamste Hormon für den Inkretin-Effekt (die erhöhte Insulinausschüttung bei enteraler verglichen mit parenteraler Glucosezufuhr). GLP-1 unterdrückt zudem das Hungergefühl.
Beim Menschen besteht das wirksame Hormon aus den Aminosäuren 7–36 (> 80 %) bzw. 7–37 des Präglucagon-Proteins.
Erstmals wurde das GLP-1 im Jahre 1979 von der Arbeitsgruppe um Werner Creutzfeldt an der Universität Göttingen beschrieben. Auch Joel F. Habener (USA) und Jens Juul Holst (Dänemark) werden als Entdecker genannt.