GSG 9 der Bundespolizei
| GSG 9 der Bundespolizei — GSG 9 — | |
|---|---|
Tätigkeitsabzeichen der GSG 9 | |
| Staatliche Ebene | Bund |
| Stellung | Spezialverband in der Bundespolizei |
| Geschäftsbereich | Bundesministerium des Innern |
| Aufsichtsbehörde | Bundespolizeidirektion 11 |
| Gründung | 26. Sept. 1972 als Grenzschutzgruppe 9,. Einsatzbereit ab April 1973. Seit 1. Juli 2005 als GSG 9 der Bundespolizei |
| Hauptsitz | Sankt Augustin |
| Kommandeur | Robert Hemmerling |
| Bedienstete | 250–450 |
| Netzauftritt | www.bundespolizei.de |
Die GSG 9 der Bundespolizei (kurz GSG 9 BPOL oder GSG 9; ehemals Grenzschutzgruppe 9) ist die Spezialeinheit der deutschen Bundespolizei zur Bekämpfung von Terrorismus sowie Schwerst- und Gewaltkriminalität mit Standorten in Sankt Augustin-Hangelar und Berlin. Seit dem 1. August 2017 ist sie der Bundespolizeidirektion 11 nachgeordnet.
Die GSG 9 wurde am 26. September 1972 gegründet und ist auf Geiselbefreiung und Bombenentschärfung spezialisiert. Im April 1973 meldete der Gründungskommandeur der GSG 9, Ulrich Wegener, die Einsatzbereitschaft der ersten beiden Einsatzeinheiten. Ihre Gründung erfolgte als Reaktion auf das Münchner Olympia-Attentat. Beim Attentat auf die Olympischen Sommerspiele 1972 in München konnte die bayerische Landespolizei die Ermordung von elf israelischen Athleten durch die Terrororganisation Schwarzer September nicht verhindern. Seit der Umbenennung des Bundesgrenzschutzes in Bundespolizei hat die Einheit die offizielle Bezeichnung „GSG 9 der Bundespolizei“.
Bekannt wurde die GSG 9 durch die Geiselbefreiung des von palästinensischen Terroristen entführten Lufthansa-Flugzeugs „Landshut“ im Deutschen Herbst 1977.