Gaius Sulpicius Galba (Konsul 5 v. Chr.)

Gaius Sulpicius Galba war ein römischer Senator und Vater des späteren Kaisers Galba.

Sein Vater war Gaius Sulpicius Galba, ein Historiker. Er heiratete Mummia Achaica, die Enkelin des Quintus Lutatius Catulus und Urenkelin des Lucius Mummius Achaicus, der Korinth zerstörte. Mit Mummia zeugte er Gaius Sulpicius Galba, und Servius Sulpicius Galba, der später Kaiser wurde. Eine zweite Ehefrau war Livia Ocellina, die sehr reich und schön war.

Sulpicius Galba, Suffektkonsul im Jahr 5 v. Chr., war für seine Beredsamkeit bekannt. Obwohl er kleinwüchsig war, leicht bucklig und nur über bescheidene Redefähigkeiten verfügte, trat er eifrig als Anwalt auf. Über ihn verbreitete sich ein Ausspruch von Marcus Lollius: „Galbas Geist ist schlecht untergebracht.“ Noch schärfer verspottete ihn der Grammatiker Lucius Orbilius Pupillus: Als Orbilius als Zeuge gegen einen Angeklagten auftrat, fragte Galba, seine Tätigkeit verheimlichend, um ihn zu verwirren: „Welcher Tätigkeit gehst du nach?“ Orbilius antwortete: „In der Sonne pflege ich Buckel zu reiben.“ Auch Augustus spottete über Galbas Erscheinung: Als Galba vor ihm eine Sache vertrat und wiederholt sagte: „Korrigiere mich, wenn du etwas an mir auszusetzen hast“, antwortete Augustus: „Ich kann dich beraten, aber korrigieren kann ich dich nicht.“

  1. Sueton, Galba 3,3.
  2. Sueton, Galba 3,4.
  3. Sueton, Galba 3,4.
  4. Sueton, Galba 3,4.
  5. Macrobius, Saturnalia 2,4,8; 2,6,4.
  6. Sueton, Galba 3,3; Macrobius, Saturnalien 2,4,8; 2,6,3.
  7. Macrobius, Saturnalien 2,6,3.
  8. Macrobius, Saturnalien 2,6,4.
  9. Macrobius, Saturnalien 2,4,8.