Gansu

甘肃省
Gānsù Shěng
Abkürzung: 甘/陇 (Pinyin: Gān/Lǒng)
HauptstadtLanzhou
Fläche

 – Gesamt
 – Anteil an der
VR China

Rang 7 von 33

364.186 km²
3,79 %
 

Bevölkerung

 – Gesamt 2020
 Dichte

Rang 22 von 33

25.019.831 Einwohner
68,70 Einwohner/km²

VerwaltungstypProvinz
GouverneurRen Zhenhe
ISO-3166-2CN-GS
Bezirksebene12 Städte, 2 autonome Bezirke
Kreisebene57 Kreise, 17 Stadtbezirke, 7 Autonome Kreise und 5 Städte
Gemeindeebene127 Straßenviertel, 892 Großgemeinden, 305 Gemeinden und 32 Nationalitätengemeinden

Gansu (chinesisch 甘肅 / 甘肃, Pinyin Gānsù) ist eine Provinz der Volksrepublik China. Mit ihrem Territorium von 364.000 Quadratkilometern ist es die siebtgrößte Verwaltungseinheit Chinas, sie umfasst Gebiete zwischen dem Hochland von Tibet, dem Lössplateau und dem Plateau der Inneren Mongolei. Sie wird im Süden vom Gelben Fluss durchquert und liegt teilweise in der Wüste Gobi.

Die 27,7 Millionen Einwohner Gansus sind größtenteils Han-Chinesen, wozu große Minderheiten von Hui, Tibetern und Dongxiang hinzukommen. Die größte Stadt ist die Provinzhauptstadt Lanzhou, die sich am Gelben Fluss im Süden der Provinz befindet. Gansu gehört zu den ärmeren Regionen Chinas, wo der Bergbau zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen zählt.

Der Name Gansu ist ein Akronym aus den Städtenamen Ganzhou (alter Name von Zhangye) und Suzhou. In der Geschichte hat Gansu als Herkunftsort der Qin-Dynastie und als Standort zahlreicher Posten der Seidenstraße Bedeutung, vgl. auch Hexi-Korridor. Die Denkmäler der Seidenstraße und der früheren chinesischen Grenzbefestigungen gegen Zentralasien gehören heute zu den touristischen Anziehungspunkten Gansus.

  1. Gansu profile. chinadaily.com.cn (offizielle Webseite der Provinz Gansu), 17. Oktober 2013, abgerufen am 9. August 2025 (englisch).