Garibaldi-Vulkangürtel

Garibaldi Volcanic Belt
(Garibaldi-Vulkangürtel)
Das Mount-Meager-Massiv 1987; die Gipfel von links nach recht sind der Capricorn Mountain, der Mount Meager und der Plinth Peak.
Koordinaten 49° 51′ N, 123° 0′ W
Typ Lavadome

Schlackenkegel
Schichtvulkane

Gestein Lavaflüsse

Subglaziale Vulkane
Vulkanpfropfen
Calderas

Lage und Ausdehnung des Garibaldi-Vulkangürtels mit den einzelnen zugehörigen Vulkanen und mit diesen verbundenen vulkanischen Objekten
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Der Garibaldi-Vulkangürtel (engl. Garibaldi Volcanic Belt) ist eine von Nordwest nach Südost verlaufende Kette von Vulkanen im Südwesten der kanadischen Provinz British Columbia. Er liegt in den Pacific Ranges der Coast Mountains und erstreckt sich von Watts Point im Süden bis zum Ha-Iltzuk Icefield im Norden. Der Vulkangürtel bildet den nördlichsten Abschnitt der Kaskaden-Vulkane, zu dem auch der Mount St. Helens und der Mount Baker gehören. Die meisten Vulkane des Gürtels sind schlafende Schichtvulkane und Subglaziale Vulkane, die von Gletschereis erodiert wurden. Weniger häufige Vulkanformen sind Lavadome, Schlackenkegel, Vulkanpfropfen und Calderas. Diese unterschiedlichen Formationen wurden durch unterschiedliche Typen vulkanischer Aktivität wie Plinianische und Peléanische Eruptionen geschaffen.

Die Ausbrüche entlang des Gürtels haben mindestens 3 Hauptzonen geschaffen. Die ersten begannen im Powder Mountain Icefield vor 4 Mio. Jahren. Die Anfänge des Mount Cayley sind in diese Zeit zu datieren. Multiple Eruptionen von vor 2,2 Mio. bis vor 2.350 Jahren schufen das Mount-Meager-Massiv, und Eruptionen von vor 1,3 Mio. bis vor 9.300 Jahren formten den Mount Garibaldi und andere Vulkane im Gebiet des Garibaldi Lake. Diese Hauptzonen befinden sich in drei gestaffelten Abschnitten und werden als Nord-, Zentral- und Süd-Abschnitt bezeichnet. Jeder Abschnitt enthält eine der Hauptzonen. Abgesehen von diesen großen vulkanischen Zonen liegen zwei große, spärlich untersuchte Vulkankomplexe am Nordende der Pacific Ranges, namentlich die Silverthrone Caldera und der Franklin-Gletscher-Vulkan. Sie werden als Teil des Garibaldi-Vulkangürtels angesehehen, aber ihre tektonischen Beziehungen zu den anderen Vulkanen des Garibaldi-Gürtels sind aufgrund der nicht ausreichenden Untersuchungen unklar.

  1. Columnar Peak. In: Catalogue of Canadian volcanoes. Natural Resources Canada, 10. März 2009, archiviert vom Original am 19. Februar 2006; abgerufen am 4. März 2010 (englisch).
  2. Opal Cone. In: Catalogue of Canadian volcanoes. Natural Resources Canada, 10. März 2009, archiviert vom Original am 19. Februar 2006; abgerufen am 4. März 2010 (englisch).
  3. Mount Price. In: Catalogue of Canadian volcanoes. Natural Resources Canada, 10. März 2009, archiviert vom Original am 28. Juni 2009; abgerufen am 4. März 2010 (englisch).
  4. Tricouni Southwest. In: Catalogue of Canadian volcanoes. Natural Resources Canada, 10. März 2009, archiviert vom Original am 11. Dezember 2010; abgerufen am 4. März 2010 (englisch).
  5. Slag Hill. In: Catalogue of Canadian volcanoes. Natural Resources Canada, 10. März 2009, archiviert vom Original am 12. Dezember 2010; abgerufen am 4. März 2010 (englisch).
  6. Sham Hill. In: Catalogue of Canadian volcanoes. Natural Resources Canada, 10. März 2009, archiviert vom Original am 11. Dezember 2010; abgerufen am 4. März 2010 (englisch).
  7. 1 2 Silverthrone Caldera. In: Catalogue of Canadian volcanoes. Natural Resources Canada, 10. März 2009, archiviert vom Original am 12. Dezember 2010; abgerufen am 4. März 2010 (englisch).
  8. Garibaldi volcanic belt. In: Catalogue of Canadian volcanoes. Natural Resources Canada, 2. April 2009, archiviert vom Original am 28. Mai 2011; abgerufen am 20. Februar 2010 (englisch).
  9. Charles A. Wood, Kienle, Jürgen: Volcanoes of North America: United States and Canada. Cambridge University Press, Cambridge, England 1990, ISBN 0-521-43811-X, S. 112, 113, 140, 141, 142, 143, 144, 145, 136, 137, 138, 148 (englisch).
  10. Franklin Glacier. In: Catalogue of Canadian volcanoes. Natural Resources Canada, 10. März 2009, archiviert vom Original am 11. Dezember 2010; abgerufen am 20. Februar 2010 (englisch).