Gaterslebener Kultur
| Jungneolithikum | |
| 4300 v. Chr. bis 3900 v. Chr. | |
| Ausdehnung | |
| mittleres und nördliches Saalegebiet, Schwerpunkt Harzvorland bis Saalemündung | |
| Leitformen | |
| Becher, konische Schalen, Fußschalen, Amphoren | |
Die Gaterslebener Kultur (auch Gaterslebener Gruppe) ist eine archäologische Kultur der Jungsteinzeit im Mittelelbe-Saale-Gebiet. Sie bestand von etwa 4300 bis 3900 v. Chr. und gehört damit in der Chronologie von Jens Lüning zum Jungneolithikum. Sie wurde von Ulrich Fischer 1953 nach dem Gräberfeld von Gatersleben im Salzlandkreis (Sachsen-Anhalt) benannt.
- ↑ Johannes Müller: Radiocarbonchronologie-Keramiktechnologie-Osteologie-Anthropologie-Raumanalysen. Beitr. zum Neolithikum und zur Frühbronzezeit im Mittelelbe-Saale-Gebiet. Berichte der RGK 80, 1999, S. 28–211
- ↑ Ulrich Fischer: Die Orientierung der Toten in den neolithischen Kulturen des Saalegebietes. In: Jahresschrift für mitteldeutsche Vorgeschichte. Band 37, 1953, S. 49–66.