Gato-Klasse
| Die USS Raton im Jahr 1942. |
| Schiffsdaten |
| Land |
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten |
| Schiffsart |
U-Boot |
| Bauzeitraum |
1940 bis 1944 |
| Stapellauf des Typschiffes |
21. August 1941 |
| Gebaute Einheiten |
77 |
| Dienstzeit |
1942 bis 1969 |
|
| Schiffsmaße und Besatzung |
| Länge |
95,33 m (Lüa) |
| Breite |
8,30 m |
| Tiefgang (max.) |
4,65 m |
| Verdrängung |
1.526 ts aufgetaucht 2.424 ts getaucht |
| |
| Besatzung |
60–80 Mann |
|
| Maschinenanlage |
| Maschine |
4 × Dieselmotoren 4 × Elektromotoren |
| MaschinenleistungVorlage:Infobox Schiff/Wartung/Leistungsformat |
je Dieselmotor 1.350 PS (5.400 PS Gesamtleistung) je Elektromotor 685 PS (2.740 PS Gesamtleistung) |
| Höchstgeschwindigkeit |
20,25 kn (38 km/h) |
| Propeller |
2 |
|
| Einsatzdaten U-Boot |
| Aktionsradius |
11.800 sm |
| Einsatzdauer |
75 Tage |
| Tauchzeit |
48 Std. getaucht bei 2 kn |
| Tauchtiefe, max. |
140 m |
Höchst- geschwindigkeit getaucht |
8,75 kn (16 km/h) |
|
|
| Bewaffnung |
- 10 × Torpedorohre ø 53,3 cm
(6 vorne, 4 hinten und 24 Torpedos)
- 1 × Sk 7,62 cm L/50 Mark 18
- 2 × 12,7-mm-MG
- 2 × 7,62-mm-MG
- bis zu 40 Seeminen (optional)
|
|
Die Gato-Klasse war eine Klasse von dieselelektrischen Hochsee-U-Booten im Dienst der United States Navy, die im Schwerpunkt während des Zweiten Weltkrieges eingesetzt wurden. Aus der Gato-Klasse – der Name der Klasse leitete sich ab von einer kleineren Unterart der Katzenhaie (englisch catshark, umgangssprachlich auch dogfish oder gato genannt) – gingen später die U-Boot-Klassen Balao und Tench hervor. Alle Boote dieses Typs wurden nach Fischarten benannt. Mit über 70 gebauten Einheiten war diese Klasse bezüglich der Zahl der gebauten Boote der zweitumfangreichste U-Boot-Typ in der Geschichte der United States Navy (nach der Balao-Klasse mit 128 Exemplaren). Nach Kriegsende 1945 wurde ein Teil der U-Boote auch an verbündete Staaten abgegeben, sie blieben teilweise bis in die späten 1960er Jahre im Dienst.
- ↑ Die Bewaffnung variierte von Boot zu Boot beträchtlich. So führten manche Einheiten auch ein 102-mm- oder gar 127-mm-Deckgeschütz. Zudem wurden bei fast allen Booten im Laufe des Krieges die 12,7-mm-Maschinengewehre gegen 20-mm-Oerlikon-Kanonen getauscht. Auch kamen teils eine oder sogar zwei 40-mm-Bofors-Kanone/n an Bord. Die im Informationskasten angegebene Bewaffnung entspricht den ursprünglichen Planungsvorgaben aus dem Jahr 1940.
- ↑ Bagnasco, Erminio: Uboote im Zweiten Weltkrieg. Technik – Klassen – Typen. Eine umfassende Enzyklopädie. Motorbuchverlag, Stuttgart 1994, S. 255.