Gefällsstrafrecht
Das Gefällsstrafrecht, zusammengefasst im Strafgesetz über Gefällsübertretungen (Gefällsstrafgesetz, kurz GefStrG, früher GStG), fand Anwendung auf Übertretungen der Vorschriften über indirekte Abgaben und über Verbringungsverbote in Österreich (ohne Ungarn, Siebenbürgen, Dalmatien) vom 1. April 1836 bis zur Ablösung durch die Reichsabgabenordnung ab 1939.
- ↑ Strafgesetz über Gefällsübertretungen vom 11. Juli 1835 (Kundmachungspatent PGS Nr. 112/1835); in Kraft getreten am 1. April 1836
- ↑ Verfahrensüberleitung bei den Gefällsgerichten durch Verordnung vom 23. Juni 1939 (RGBl. I S. 1046 = GBl. Nr. 789/1939), Art. 5