Geiselnahme von Stockholm

Die Geiselnahme von Stockholm war ein Terroranschlag eines Kommandos der linksextremistischen Rote Armee Fraktion (RAF), der sich am 24. April 1975 ereignete. Sechs Terroristen verschafften sich Zugang zur bundesdeutschen Botschaft in Stockholm (Schweden), nahmen dort zwölf Geiseln und ermordeten zwei von ihnen. Ein weiterer Botschaftsmitarbeiter, der nicht zu den Geiseln gehörte, erlag den Spätfolgen, die unmittelbar mit dem Attentat in Verbindung gebracht werden können. Nach der wahrscheinlich unbeabsichtigten Explosion des durch die Terroristen zuvor verteilten Sprengstoffs konnten die restlichen Geiseln fliehen. Die überlebenden Geiselnehmer wurden zu langjährigen Haftstrafen verurteilt.