Gelotologie

Die Gelotologie (von griech. γέλως gélōs „Lachen“, Genitiv γέλωτος gélōtos) ist die Wissenschaft der Auswirkungen des Lachens. Sie beschäftigt sich mit den körperlichen und psychischen Aspekten des Lachens.

Begründer der Gelotologie ist der Psychiater William F. Fry, der 1964 an der Stanford-Universität erstmals über die Auswirkungen des Lachens auf die körperlichen Vorgänge forschte. Fry hat auch den Begriff Gelotologie geprägt.

Ergebnisse der Forschung fließen unter anderem in Anwendungen von Humor in der Therapie ein.

Führende Gelotologen neben Fry sind Lee Berk, Paul Ekman, Ilona Papousek, Robert Provine, Frank Rodden und Barbara Wild.