Gelsenberg Benzin

Die Gelsenberg-Benzin AG, kurz Gelsenberg Benzin, war ein 1936 gegründetes Tochterunternehmen der Gelsenkirchener Bergwerks-AG mit Sitz in Gelsenkirchen-Horst. Die Gesellschaft stellte im Bergius-Pier-Verfahren während des Zweiten Weltkriegs synthetische Kraftstoffe aus Steinkohle her. 1948 erfolgte mit Wiederaufnahme der Produktion eine Umstellung auf die Verarbeitung von Erdöl. In der Folgezeit baute die Gesellschaft ihre Werksanlagen zur größten und modernsten Raffinerie Westdeutschlands aus. 1975 gelangte das Unternehmen unter das Dach der bundeseigenen Veba, die es 1978 zur Veba Oel AG umwandelte. 2002 übernahm die Deutsche BP AG die Veba Oel AG und gliederte die Raffinerie Horst in die BP Gelsenkirchen GmbH ein.