Gelug
| Tibetische Bezeichnung |
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| Tibetische Schrift: དགེ་ལུགས་པ། དགའ་ལྡན་ལུགས། |
| Wylie-Transliteration: dge lugs, dga’ ldan lugs |
| Aussprache in IPA: [geluk, gandɛ̃luk] |
| Offizielle Transkription der VRCh: Gêlug, Gandainlug |
| THDL-Transkription: Geluk, Gandenluk |
| Andere Schreibweisen: Gelug |
| Chinesische Bezeichnung |
| Traditionell: 格魯派、黃教 |
| Vereinfacht: 格鲁派、黄教、格丹派 |
| Pinyin: Gélǔpài, Huángjiào, Gédān pài |
Die Gelug-Schule (auch: Ganden-Tradition) ist die jüngste der vier Hauptschulen (Nyingma, Sakya, Kagyü und Gelug) des tibetischen Buddhismus (Vajrayana). Sie wird auch als Gelbmützen-Schule bezeichnet. Die Anhänger dieser Schule werden als „Gelugpa“ (tib.: dge lugs pa) bezeichnet. Die Gelug-Schule war in ihren Anfängen eher dem reinen Mahayana nahestehend. Das nominelle Oberhaupt der Gelug-Schule ist der „Ganden Thripa“ (tib.: dga' ldan khri pa). Die Gelug-Tradition entwickelte sich zur nach Zahlen bedeutendsten Schule des Buddhismus in Tibet, ab den 1640er Jahren gewann die Gelug-Schule unter dem 5. Dalai Lama und mit der Hilfe des mongolisch-oiratischen Herrschers Gushri-Khan auch politische Dominanz in Tibet bis zur kriegerischen Eingliederung Tibets in die Volksrepublik China.
- ↑ Geoffrey Samuel: Introducing Tibetan Buddhism (= Damien Keown, Charles S. Prebish [Hrsg.]: World Religions Series). Routledge, Oxon OX / New York, NY 2012, ISBN 978-0-415-45665-4, S. 38.