Generalkongregation der Gesellschaft Jesu

Die Generalkongregation der Gesellschaft Jesu ist das Gremium an der Spitze der Organisationsstruktur der Jesuiten. Dabei handelt es sich um eine Versammlung, die sich aus allen Provinzoberen des Ordens und zwei Delegierten aus jeder Ordensprovinz zusammensetzt, die aus den bekennenden Ordensleuten ausgewählt werden.

Die Versammlung tritt nach dem Tod des Generaloberen der Gesellschaft Jesu zusammen, um seinen Nachfolger zu wählen, und kann in außerordentlichen Fällen auch vom Papst, dem amtierenden Generaloberen oder der Kongregation der Prokuratoren, einer alle drei Jahre von den Ordensprovinzen gewählten Kommission, einberufen werden.

Der Generalobere, der auch durch Beschluss der Versammlung abgesetzt werden kann, ist an deren Anordnungen gebunden.

Bei der ersten Generalkongregation im Jahr 1558 wurde Diego Laínez zum Generaloberen gewählt.

Bei der 33. Generalkongregation im Jahr 1983 wurde der Niederländer Peter Hans Kolvenbach zum Generaloberen gewählt.

Bei der 36. Generalkongregation im Jahr 2016 in Rom wurde nach dem Rücktritt von Adolfo Nicolás der Venezolaner Arturo Sosa zum Generaloberen gewählt. In Anlehnung an die Enzyklika Laudato si’ von Papst Franziskus wurde damals betont, dass Armut, soziale Ausgrenzung und Marginalisierung mit Umweltzerstörung verbunden sind.

  1. Our Mission