Genetische Diskriminierung

Genetische Diskriminierung bezeichnet eine ungleiche Behandlung von Menschen aufgrund von genetischen Informationen, die – in den meisten Fällen – durch eine DNA-Analyse in einem Labor decodiert wurden und dadurch praxisrelevant werden können. Ansatzpunkte für Diskriminierung bieten dabei nicht nur Informationen über mögliche Erkrankungen, sondern auch die genetische Veranlagung, bestimmte Merkmale auf die eigenen Kinder zu übertragen, ohne selbst von diesen betroffen zu sein.