Geokryologie

Die Geokryologie (von geo..., kryo... und ...-logie) ist ein Zweig der Geologie und Kryologie (Frostlehre, Eiskunde), der die Permafrostzone untersucht. Gefrorener Boden ist das Ergebnis kalten Klimas und einer Vielzahl von Umweltfaktoren. Die Geokryologie untersucht die Phänomene des anhaltenden Frostes wie saisonal gefrorenes Gestein, kryogene geologische Prozesse und Phänomene. Dadurch ist sie weiter gefasst als die Permafrostwissenschaft bzw. Permafrostforschung.

Der Beginn der Geokryologie als Wissenschaft darf mit dem Erscheinen des Buches von M. I. Sumgin (1873–1942) angesetzt werden.

  1. russisch Геокриология / Geokriologija, wiss. Transliteration Geokriologija; engl. geocryology
  2. Von griech. κρύος Frost, Eis.
  3. vgl. de.rbth.com: Mitten im Klimawandel: Was passiert, wenn Permafrost taut? (Anna Sorokina - nach Nikita Tananajew, Hydrologe am Permafrost-Institut in Jakutsk)
  4. Геокриология (Memento des Originals vom 12. Dezember 2021 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. - bigenc.ru
  5. vgl. Geographische Berichte, Bände 20–22, 1975, S. 120.