Georgenkirche (Wismar)
Die Georgenkirche, auch St.-Georgen-Kirche genannt, gehört neben der Marienkirche und Nikolaikirche zu den drei monumentalen gotischen Sakralbauten der Wismarer Altstadt. Ausgehend von der Baumasse und dem umbauten Raum ist die um 1295 begonnene Georgenkirche das größte dieser Bauwerke. Zugleich ist es auch der jüngste Kirchenbau und gilt als das „Wunder von Wismar“. St. Georgen war das Gotteshaus der Landesherren und der Handwerker von Wismar. Die im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigte und zu DDR-Zeiten weiter verfallene Kirche ist in wesentlichen Teilen bis 2010 wiederaufgebaut worden. Sie ist als Teil der Wismarer Altstadt seit 2002 auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes verzeichnet. St. Georgen und St. Marien bilden zusammen die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Wismar St. Marien/St. Georgen in der Propstei Wismar, Kirchenkreis Mecklenburg der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland.
- ↑ Katja Haescher: Stein auf Stein bis zum Himmel. In: JOURNAL eins. Das Magazin für Westmecklenburg, September 2020, S. 32.
- ↑ Informationen zur Gemeinde