Geräuschaudiometrie

Die Geräuschaudiometrie nach Langenbeck ist eine audiometrische Methode der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, mit der die Hörschwelle für Töne in einem Verdeckungsrauschen bestimmt wird. Der Test erlaubt Rückschlüsse auf den Ort der Schädigung bei einer Schallempfindungsschwerhörigkeit.

Die Untersuchungsmethode wurde von Bernhard Langenbeck (1895–1964) 1949 und 1950 in mehreren Publikationen vorgestellt und auch später wissenschaftlich bearbeitet.

  1. Bernhard Langenbeck: Die Geräuschaudiometrie als diagnostische Methode. In: Zeitschrift für Laryngologie, Rhinologie, Otologie und ihre Grenzgebiete. Band 29, 1950, ISSN 0044-3018, S. 103.
  2. Bernhard Langenbeck: Geräuschaudiometrische Diagnostik. Die Absolutauswertung. In: Archiv für Ohren-, Nasen- und Kehlkopf-Heilkunde. Band 158, 1950, ISSN 0365-5245, S. 458–471, doi:10.1007/BF02121706.
  3. Bernhard Langenbeck: Leitfaden der praktischen Audiometrie. 2., verbesserte Auflage. Georg Thieme Verlag, Stuttgart 1956, DNB 452709466.