Gerd Bonk (* 26. August 1951 in Limbach, Vogtlandkreis, 20. Oktober 2014 in Greiz) war ein deutscher Gewichtheber, der auf internationaler Ebene für die DDR startete. Er gehörte dem Sportclub SC Karl-Marx-Stadt an und zählte als 15-maliger Medaillengewinner bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften in den 1970er Jahren zu den weltweit erfolgreichsten Protagonisten seiner Sportart. Zudem war der Sachse sowohl im Junioren- als auch im Seniorenbereich der erste DDR-Gewichtheber, der einen Weltrekord aufstellte. Nach dem Ende seiner leistungssportlichen Laufbahn arbeitete Bonk zunächst in seinem erlernten Beruf als Kfz-Mechaniker und wurde 1989 Invalidenrentner. Er war eines der bekanntesten Opfer des Dopings im DDR-Leistungssport.
- ↑ Statistik National 1946 – 1990 / Welt- und Europarekorde ostdeutscher Gewichtheber 1946 - 1990, in: Bürger, Hilmar; Müller, Stefan: „Gewichtheben Deutschland Total“ Teil 2: 1946-1990 Fakten, Geschichte(n), Sportstatistik-CD, IWA – International Weightlifting Agency Berlin, 2008
- ↑ Doping-Opfer dürfen mit 10 000 Euro rechnen. handelsblatt.com, 2003, ehemals im Original (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 3. November 2011.@1@2Vorlage:Toter Link/www.handelsblatt.com (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )