Gerhard-Löwenthal-Preis

Als Gerhard-Löwenthal-Preis werden zwei Preise bezeichnet, die an das politische und publizistische Vermächtnis Gerhard Löwenthals erinnern sollen. Dies ist zum einen der Journalistenpreis Gerhard-Löwenthal-Preis für Journalisten, der „kontinuierliche, besonders qualitätsvolle und bahnbrechende Beiträge“ auf dem Gebiet des „freiheitlich-konservativen Journalismus“ auszeichnen soll, und zum anderen ein undotierter Gerhard-Löwenthal-Ehrenpreis, mit dem jeweils das Lebenswerk eines Publizisten gewürdigt wird. Er wurde von der neurechten Förderstiftung Konservative Bildung und Forschung (FKBF) in Kooperation mit der Wochenzeitung Junge Freiheit und Ingeborg Löwenthal gestiftet.

Die beiden Preise wurden von 2004 bis 2009 jährlich, seitdem bis 2019 zweijährlich vergeben. Die Preisverleihung fand bis 2019 Ende November oder Anfang Dezember in der Berliner Zitadelle Spandau statt. Der Journalistenpreis war mit 10.000 Euro (bis 2015 5000 Euro) dotiert.

  1. Beispiele für die zusammenfassende Bezeichnung des Journalistenpreises und des Ehrenpreises als „Gerhard-Löwenthal-Preis“: Gerhard-Löwenthal-Preis auf der Website der Bibliothek des Konservatismus; Gerhard-Löwenthal-Preis (Memento vom 7. Juli 2022 im Internet Archive) bei journalistenpreise.de; Pressemitteilung der Jungen Freiheit, 26. November 2019.
  2. 1 2 3 Gerhard-Löwenthal-Preis auf der Website der Bibliothek des Konservatismus.
  3. Martin Voigt, Preisträger des Jahres 2015, erhielt 5000 Euro Preisgeld (Bericht in der Jungen Freiheit, 23. November 2015). Sabatina James, Preisträgerin des Jahres 2017, erhielt 10.000 Euro Preisgeld (Bericht in der Jungen Freiheit, 27. November 2017).