Geschichte der Amtsgebäude des Kreises Heilbronn

Die Geschichte der Amtsgebäude des Kreises Heilbronn geht zurück auf das alte Oberamt Heilbronn, das nach dem Übergang der ehemaligen Reichsstadt an Württemberg nach 1803 errichtet wurde und dessen Verwaltungssitz von 1803 bis 1878 das Syndikatshaus, erbaut von Hans Kurz, war.

1878 wurde das Oberamtsgebäude an der Klarastraße 12 von Gottlob Georg Barth erbaut. Als Ergänzungsbau entstand 1887 ein Körperschaftsgebäude an der Klarastraße 15 durch die Architekten H. Maute und T. Moosbrugger.

Beide Gebäude, Klarastr. 12 u. 15, wurden veräußert, als 1927 ein Neubau an der Klarastraße 23 durch A. Mössinger, H. Beil und W. Eberbach fertiggestellt wurde. 1947 wurde der erhaltene Bau, Klarastr. 23, durch Rudolf Gabel restauriert und ergänzt. 1971 entstand als Ergänzungsbau das „Landkreis-Hochhaus“ an der Klarastraße 25 unter dem Architekten R. Winter. Das Heilbronner Hochhaus wurde von den StN als „die städtebauliche Dominante des Wollhausplatzes“ u. als der „längste funktionsfähige Heilbronner“ und als „eine neue markante städtebauliche Dominante“ bezeichnet. Die SZ beschreibt es als „Pompös ‚erweitert‘“.

Beide Gebäude (Klarastr. 23 u. 25) wurden veräußert, als 1978 das Architekten-Team Meister, Braun, Stieglitz und Glaser einen weiteren Neubau an der Lerchenstraße 40 erbauten. Der 2010 erstellte Eckturm durch Hascher und Jehle wurde von der RNZ als„Leuchtturm“ und als ein „neuer Orientierungspunkt“ bezeichnet, der ein „Alleinstellungsmerkmal“ bildet.

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