Gesellschaft für freie Publizistik

Die Gesellschaft für freie Publizistik (GfP) ist ein Verein für politische Bildung auf der rechten Seite des politischen Spektrums mit Sitz in München und Sekretariat in Lippoldsberg.

Nach Einschätzung des Bundesamtes für Verfassungsschutz ist sie die größte rechtsextreme Kulturvereinigung in Deutschland und stand laut Verfassungsschutzbericht von 2006 zumindest im Jahr 2005 der NPD nahe. Ihr gehören vor allem rechtsextreme Verleger, Buchhändler, Redakteure und Schriftsteller an.

  1. J. B.: A Collection for Reflection. In: Perspectives. Nr. 6/7, 1996, ISSN 1210-762X, S. 164–166.
  2. Andreas Molau: Radikalisierung und Erosion der politischen Mitte durch freiheitsfeindliche und kollektivistische Ideologien. In: Journal EXIT-Deutschland. Zeitschrift für Deradikalisierung und demokratische Kultur. Nr. 2, ISSN 2196-8136, S. 109–118 (journal-exit.de [PDF]).
  3. Die mit etwa 500 Mitgliedern weiterhin größte rechtsextremistische Kulturvereinigung Gesellschaft für freie Publizistik e. V. (GfP) hat unter Leitung von Andreas MOLAU, dem stellvertretenden Chefredakteur der NPD-Zeitung Deutsche Stimme und zeitweiligen Berater der NPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, ihren im Jahr 2005 eingeschlagenen Kurs der Annäherung an die NPD beibehalten. Quelle: Verfassungsschutzbericht 2006, S. 142 (pdf) (Memento vom 9. August 2007 im Internet Archive)