Gestank
Gestank (wie mittelhochdeutsch stinken ‚einen unangenehmen Geruch ausströmen, übelriechend sein‘, über mittelhochdeutsch stanc von althochdeutsch stinkan: stinken, übel riechen, ursprünglich – bis zum frühen Mittelalter – einen Geruch von sich geben, duften) ist eine als unangenehm empfundene olfaktorische Wahrnehmung mit meist abstoßender Wirkung durch fauligen oder jauchigen Geruch, die bis zum Ekel führen kann.
- ↑ Vgl. etwa Gundolf Keil: Die „Cirurgia“ Peters von Ulm. Untersuchungen zu einem Denkmal altdeutscher Fachprosa mit kritischer Ausgabe des Textes (= Forschungen zur Geschichte der Stadt Ulm. Band 2). Stadtarchiv, Ulm 1961 (zugleich Philosophische Dissertation Heidelberg 1960: Peter von Ulm. Untersuchungen zu einem Denkmal altdeutscher Fachprosa mit kritischer Ausgabe des Textes), S. 469 (zu stincken).
- ↑ Max Höfler: Der Geruch vom Standpunkte der Volkskunde. In: Zeitschrift des Vereins für Volkskunde. Band 3, 1893, S. 438–448; hier: S. 443.