Gewerkschaft der Polizei

Gewerkschaft der Polizei
(GdP)
Rechtsform Gewerkschaft
Gründung 14. September 1950
Sitz Berlin und Hilden
Schwerpunkt Gewerkschaft für Beschäftigte der deutschen Polizei
Vorsitz Jochen Kopelke
Mitglieder 213.646 (31. Dezember 2025)
Website gdp.de

Die Gewerkschaft der Polizei, kurz GdP, ist eine 1950 gegründete deutsche Gewerkschaft, die sich für die Belange von Beschäftigten der deutschen Polizeien einsetzt. Seit 1978 ist sie Mitglied im Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB).

Die GdP organisiert die innerhalb der Polizei beschäftigten Polizisten, Verwaltungsbeamten und Tarifbeschäftigten sowie Angehörige des Vollzugsbereichs der Zollverwaltung. Des Weiteren steht die GdP den Beschäftigten kommunaler, staatlicher und internationaler Organisationen, welche gefahrenabwehrende, überwachungs- oder ordnungsspezifische Aufgaben wahrnehmen, in einigen Ländern zur Mitgliedschaft offen. Die Gewerkschaft hat 208.111 (148.631 männlich, 59.465 weiblich) Mitglieder mit Stand 31. Dezember 2023, womit sie vor der Deutschen Polizeigewerkschaft (etwa 100.000 Mitglieder) der größte Berufsverband im Polizeibereich ist.

Die GdP ist föderalistisch organisiert und besteht aus 16 Landesbezirken. Den Status eines Landesbezirks besitzen daneben auch der Bezirk Bundeskriminalamt (BKA) und der Bezirk Bundespolizei. Innerhalb der GdP vertreten sogenannte Personengruppen spezifische Interessen von Frauen, Senioren und jungen Polizeibeschäftigten. Die Bundesgeschäftsstellen befinden sich in Berlin und Hilden.

  1. Mitglieder in den DGB-Gewerkschaften im Jahr 2025. DGB, abgerufen am 16. März 2026.
  2. DGB: Mitglieder in den DGB-Gewerkschaften im Jahr 2023. Abgerufen am 8. März 2023.